Gespräche über Fotografie

Cycles of Seminares on Photography by Giampiero Assumma

Second Seminar: La Chambre Claire

 

 

imago fotokunst erweitert sein Programm mit dem Veranstaltungszyklus Gespräche über Fotografie / Talks On Photography. Die Seminare beziehen sich auf kritische Betrachtungen zu einigen der einflussreichsten Essays über die Fotografie und beleuchten bekannte Bücher, die bedeutende Fotografen und andere Künstler inspirierten.

 

 

Zweites Seminar: „La Chambre Claire“ („Die helle Kammer“) 

 

Der französische Literaturkritiker und  Philosoph Roland Barthes schrieb 1979 seinem berühmten Essay „La Chambre Claire“

(„Die helle Kammer“). Hier stellte er sich die Frage, ob Fotografie ein eigenes "Genie" hat. 

Das Buch ist in zwei Teile geteilt: der erste untersucht den Ursprung  von Fotografie, während der zweite sich mit Fotografie auf eine mehr Persönliche und emotionale Ebene auseinander setzt.

 

Dieses Seminar lädt  dazu ein, sich kritisch mit diesem Text auseinanderzusetzen. Wir reflektieren über die Codes der fotografischen Sprache und diskutiert über zwei der Hauptkonzepte, die von Barthes theoretisiert wurden: Studium und Punctum. Die auf die Fotografie und jede andere art von visueller Kunst angewendet werden können. Hierbei  gewinnen wir grundlegende Einsichten in das Wesen der Fotografie und die Beteiligung des Betrachters.

 

Das Studium bezeichnet die kulturelle, sprachliche und politische Interpretation, die zu jedem Foto gehört, während Punctum ein persönlich berührendes Detail thematisiert und einen direkten Bezug stellt zwischen dem Betrachter und dem Inhalt des Fotos.

“Die helle Kammer “wurde zu einem der Bücher, die unzählige Fotografen inspirierte.

Lassen Sie es auch ihr Fotografisches Leben verändern. 

 

 

La Chambre Claire

 

“Which is the real essence of photography?”

 

The French literary critic, philosopher and semiotician, Roland Barthes wrote, in 1979, the famous essay La Chambre Claire, where he tries to give answers to this question and to understand whether photography has a “genius” of its own. 

The book is divided in two parts: the first investigates the nature of photography, while the second deals with photography on a more personal and emotional level, such as the search by the author for the most significant portrait of his recently deceased mother. 

This seminar invites you to a critical reading of this text, to reflect on codes of photographic language as well as discussions over two of the main concepts theorized by Barthes: Studium and Punctum, which can be applied to photography and to any form of visual art. The Studium denotes the cultural, linguistic, and political interpretation that belong to any photo, while punctum refers eventually to the wounding, personally touching detail which establishes a direct relationship between the viewer and the content

of the image. La chambre claire became one of the books that reached photography in its deepest and intimate soul. 

 

 

 

Giampiero Assumma, 1969 in Neapel geboren, widmet sich in seinen fotografischen Arbeiten der Erforschung emotionaler und psychischer Zustände des Menschen. Themen wie Wahnsinn, Religion, Rituale oder Besessenheit ziehen sich wie ein roter Faden durch sein fotografisches Werk. Assumma lebt und arbeitet als Fotograf und Videokünstler in Deutschland (derzeit Berlin) und Italien. Die imago Galerie zeigte 2013 in einer Ausstellung Arbeiten aus seinen Serien Bodybuilder und The Lower World . 

 

 

 

 

 

Termin zweites Seminar: „La Chambre Claire“ („Die helle Kammer“) 

 

 
26. März 2017, 11-16 Uhr (inkl. Mittagspause) 

 

Sprache: englisch

Gespräche über Fotografie

25,00 €

  • freie Plätze

Weitere Veranstaltungen 2017 

Drittes Seminar: Understanding a Photograph and Ways of Seeing, by John Berger

Viertes Seminar: The Work of Art in the Age of Mechanical Reproduction and A Short

 

Vergangene Veranstaltungen:

Erstes Seminar Zen in der Kunst der Fotografie